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=”http://www.sexgeschichte-sexstory.com/bilder/.jpg” alt=”" height=”200″ /> amm anzusehen und drehte sich in Richtung Abgang. Dabei streifte sein Blick eine schlanke Frau, in einem Kleid mit leichtem Stoff , denn dieser wirbelte sanft im Wind. Sie trug ihr langes schwarzes Haar offen, die Locken flogen im Einklang zu den wellenförmigen Bewegungen des Kleides. Sie sah so anmutig und unwirklich aus in dieser Abendstimmung, dass er kurz anhielt, um sich dieses wunderschöne Bild einzuprägen. Doch dann schien auch sie zu frieren, denn noch während er beobachtete, zog auch sie ihre Hände von der Reling, verschränkte sie vor dem Brustkorb und zog die Schultern leicht an.
Dann drehte sie sich um und einen Augenblick lang sahen sie einander in die Augen. Juan war wie elektrisiert und bildete sich ein, dass sie eine Augenbraue leicht gehoben hatte. Doch ihre Mimik blieb unverändert und sie ging raschen Schritts an ihm vorbei in das Innere des Schiffs. Juan sah ihr noch kurz nach, ging dann auch hinein und verlor sie inmitten der anderen Gäste rasch aus den Augen. Also ging er zur Bar mit der Veranstaltungsbühne, bestellte sich einen „White Russian“ und betrachtete die Menschen. Unzählige Pärchen waren auszumachen, jung gebliebene Alte und alt wirkende Junge, skurrile und hübsche und auch außergewöhnlich schöne Menschen konnte er entdecken. Allesamt waren sie aber sehr elegant gekleidet. Der Abend verlief für Juan sehr nett, er plauderte mit ihm unbekannten aber lustigen Menschen, erfreute sich an der tänzerischen Darbietung der Veranstaltung und vergaß sehr bald den kurzen Moment an Deck. Erst als er spät nachts in seine Kabine kam und sich nach einer ausgiebigen Körperpflege ins Bett legte, war sie wieder präsent. Da sah er sie ganz plötzlich wieder vor sich, in ihrem roten Kleid und der wehenden Mähne von unbändigen Haaren. Mit diesem Bild vor Augen schlief er ein und fiel in tiefen, ruhigen und entspannenden Schlaf.
Sarah stand an der Reling und fragte sich gerade, ob das was sie tat richtig war. Eigentlich lief sie doch nur weg. Aber Flucht war das Einzige, was sie hatte tun können. Sonst würde sie es nie schaffen damit fertig zu werden. Drei Jahre hatte sie es nun versucht und war von einer depressiven Krise in die Nächste gerutscht. Nein, sie wollte das alles endlich hinter sich lassen. Den Unfall und den Tod ihres Mannes konnte sich nicht ungeschehen machen. Die Psychologen konnten ihr nicht helfen, alles was sie ihr sagten, war das sie lernen müsse damit zu leben. Das jeder sein Päckchen zu tragen habe und das die Trauerzeit langsam vorbei sein müsste. „Kann eine Trauer um einen geliebten Menschen denn je enden?“ fragte sie sich. Auch ihre Umwelt fing so langsam an sie zu nerven, denn keiner konnte verstehen, dass sie immer noch „so sehr“ darunter litt. Dennoch war ihr selbst klar, dass sie endlich „Ihr Leben“ wieder in den Griff bekommen musste. Kurzerhand war sie zur Bank gefahren hatte ihre Ersparnisse abgehoben, sich neu eingekleidet, damit sie die Trauerkleidung endlich loswurde. Und dann hatte sie im Reisebüro diese Schiffsreise gebucht. Das hatten sie und ihr Mann immer machen wollen eines Tages. Für sie war es jetzt die Fahrt, die ein Abschied werden sollte und zugleich der Beginn eines neuen Lebens.
Als Sarah nun so auf das Wasser sah und dem Abendrot zuschaute an diesem ersten Abend an Bord, da dachte sie natürlich an André und sie hielt kurz Zwiesprache mit ihm. Plötzlich fing sie an zu frösteln. Kurzerhand verschränkte sie die Arme vor dem Brustkorb und hob die Schultern an. „Ich sollte besser reingehen.“ Dachte sie noch und drehte sich in Richtung zum Eingang. Was dann kam damit hatte sie nicht gerechnet. Ein paar Meter weiter stand ein etwa 35jähriger Mann. Größe und Statur waren denen von André ähnlich und auch sonst schien er viel von ihm zu haben was den dunklen Teint und die dunklen kurzen Haare anging. Im ersten Moment hatte sie fast befürchtet Andrè wäre ihr erschienen. Für einen kurzen Moment blickten sie einander in die Augen, bis sie registrierte, dass er viel südländischer war und sie schalt sich eine dumme Kuh. Sie musste damit aufhören! Sarah schaute an ihm vorbei und machte sich auf den Weg in ihre Kabine. Dort angekommen liefen ihr die Tränen nur so übers Gesicht und sie brauchte lange, um sich zu beruhigen. Vielleicht war es doch ein Fehler gewesen diese Reise zu machen überlegte sie noch, aber dann schlief sie ein und viel in einen unruhigen Traum.
Irgendwann in ihrem Traum erschien André dann und was er ihr sagte, das war so real und so beruhigend, dass sie es als ein Zeichen sah, dass alles jetzt endlich gut werden würde. André gab ihr zu verstehen, dass er sie liebe und immer lieben würde, aber er wollte, dass sie aufhörte um ihn zu trauern. Das sie endlich wieder zu leben beginnen sollte und dass sie sich nicht die Möglichkeit verbauen sollte, sich wieder zu verlieben. Er sagte ihr, dass er wolle, dass sie wieder eine glückliche Frau würde und einer neuen Partnerschaft nicht im Wege stehen wolle. Es ginge ihm gut, wo er jetzt wäre und so sollte es ihr auch gehen. Als Sarah am Morgen erwachte, da hatte sie das Gefühl nicht nur ein neuer Tag, sondern auch ein neues Leben würde beginnen. Sie duschte ausgiebig und zog sich eine Jeans mit einem roten Top über. Die Haare flocht sie zu einem Zopf und machte sich auf zum Frühstücksraum.
Juan erwachte, weil ihm die Sonne ins Gesicht schien und ihn zum Aufstehen motivierte. Nackt, mit einer dicken Morgenerektion sprang er aus dem Bett und sah aus dem Fenster. Die Weiten des Ozeans lagen vor ihm ausgebreitet, Glückshormone durchschossen seinen Körper, er ging ins Bad, um ausgiebig zu duschen und nach einer Genussrasur schlüpfte er in eine leichte weiße Shorts, ein dunkelblaues Kurzarmhemd und Flip-Flops. Beschwingt, ein Lied auf den Lippen betrat er den Frühstücksraum. Diesmal hatte er mit erheblichem Ansturm gerechnet, deswegen suchte er erst mit einer Tasse Kaffee einen Platz. Am Ende des riesigen Saals entdeckter er einen kleinen Tisch, der noch frei war, vermutlich da er sehr eng war und nicht ohne Berührung von 2 Personen besetzt werden konnte.